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5. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT
vom 17. Juli 2002
Das schlechte Abschneiden Deutschlands in der PISA-Studie hat Bildungspolitik schlagartig zum Topthema gemacht. Seither geht es nicht nur um bessere Leistungen im internationalen Vergleich, sondern auch um faire Chancen: Welche Kompetenzen müssen alle Schülerinnen und Schüler erwerben und wo versagt das System noch bei Förderung, Ausstattung und Vergleichbarkeit? Zwischen Reformdruck, Standards und Tests steht zugleich die Frage, wie Lernen gelingen kann, ohne Motivation und Freude zu ersticken.
Was sollen Kinder und Jugendliche in Deutschland künftig verbindlich lernen? Welche Reformen bringen wirklich mehr Qualität und welche produzieren vor allem neuen Leistungsdruck? Und wie lässt sich Förderung so organisieren, dass sie Leistung ermöglicht, statt sie nur einzufordern?
Expert:innen diskutieren, ob der „PISA-Schock“ die Schulen besser macht oder ob die Debatte am Ende vor allem mehr Kontrolle, aber zu wenig Unterstützung schafft.
Es diskutieren:
- Prof. Dr. Jürgen Baumert, Direktor, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
- Ministerin Edelgard Bulmahn, Bundesministerium für Bildung und Forschung
- Staatsministerin Monika Hohlmeier, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
- Rainer Domisch, Fachberater Deutsch, Opetushallitus (Zentralamt für Unterrichtswesen in Finnland)
- Andreas Hanka, Mitglied des Bundesvorstandes, BundesschülerInnenvertretung
Moderation:
- Andreas Sentker, Leiter Ressort Wissen, DIE ZEIT
- Eva Maria Götz, Deutschlandfunk
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