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3. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT
vom 11. Dezember 2001
Die Forschung an embryonalen Stammzellen zählt zu den umstrittensten Feldern der Biomedizin: Sie weckt Hoffnungen auf neue Therapien und berührt zugleich Grundfragen darüber, wie weit Forschung am Beginn menschlichen Lebens gehen darf. 2001 befürwortete der Nationale Ethikrat der Bundesregierung in einer Stellungnahme einen zeitlich befristeten Import embryonaler Stammzellen. Zugleich verschärften Meldungen über das Klonen menschlicher Embryonen in den USA die Debatte in Deutschland: über Chancen und Grenzen, über Kontrolle und Missbrauch, über Verantwortung in Wissenschaft und Politik.
Wie lassen sich mögliche medizinische Fortschritte gegen ethische Bedenken abwägen? Welche Regeln braucht die Forschung und wie können die Rechte und der Schutz von Embryonen in der modernen Biotechnologie gesichert werden?
Expert:innen diskutieren, ob embryonale Stammzellforschung ein notwendiger Schritt für den medizinischen Fortschritt ist oder ob sie den Preis dafür an einer Grenze zahlt, die eine Gesellschaft nicht überschreiten sollte.
Es diskutieren:
- Ulla Schmidt, Bundesministerium für Gesundheit
- Ministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Bundesministerium der Justiz
- Prof. Joseph Itskovitz-Eldor, Stammzellenforscher, Rambam Medical Center / Israel Institute of Technology, Haifa
- Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft
Moderation:
- Eva Maria Götz, Deutschlandfunk
- Andreas Sentker, Leiter Ressort Wissen, DIE ZEIT
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