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20. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT
vom 24. November 2005
Diese Ausgabe des ZEIT FORUM WISSENSCHAFT widmet sich einer kritischen Betrachtung des Volkswagenkonzerns und den Herausforderungen der modernen Automobilindustrie. Anhand eines Prototyps mit tausend PS geht es um die Frage, ob technologische Innovationen sich von den Bedürfnissen der Menschen und gesellschaftlichen Werten abkoppeln und was das über die Richtung von Fortschritt sagt. Damit rückt auch die Rolle der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften in den Mittelpunkt: Was leisten sie in einer Welt, in der technische Machbarkeit oft als Argument genügt?
Inwiefern ist eine Neuorientierung des Verhältnisses zwischen technischem Können und ethischen Überlegungen erforderlich? Sind wir in der Lage, die entscheidenden Fragen zu stellen, um eine zukunftsfähige Gesellschaft zu gestalten? Und wie gehen wir mit einer zunehmend komplexen Welt um, wenn es um das „richtige Leben“ geht?
Expert:innen diskutieren, ob Deutschland nicht nur besser erfinden, sondern auch besser begründen muss, wofür und welche Orientierungsleistung Denken, Politik und Wissenschaft dabei erbringen können.
Es diskutieren:
- Thea Dorn, freie Autorin; studierte Philosophie und Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin; Moderatorin im SWR; Autorin
- Prof. Dr. Hans Joas, Dekan am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt; Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- Fritz Kuhn, Mitglied des Deutschen Bundestages; Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag
- Prof. Dr. Christoph Markschies, Inhaber des Lehrstuhls für Ältere Kirchengeschichte; designierter Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin
- Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Lehrstuhl für politische Theorie und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München; Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften; Staatsminister im Bundeskanzleramt, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien
Moderation:
- Andreas Sentker, Leiter Ressort Wissen, DIE ZEIT
- Ulrich Blumenthal, Redaktionsleiter „Forschung aktuell“, Deutschlandfunk
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