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2. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT
vom 05. November 2001
Mit der Entschlüsselung des menschlichen Erbguts beginnt die eigentliche Arbeit: die Auswertung und Interpretation riesiger Datenmengen. Darin liegen große Chancen für neue Industrien, für eine stärker personalisierte Medizin und für Therapien, die heute noch außer Reichweite scheinen. Zugleich wachsen die Risiken: die Vorstellung vom „gläsernen Menschen“, möglicher Datenmissbrauch und neue ethische Konflikte, etwa bei Zugang, Teilhabe und sozialer Gerechtigkeit.
Wie gehen wir mit dem neuen Wissen um? Nutzen wir es für medizinischen Fortschritt – oder öffnen wir die Tür für neue Formen der Diskriminierung? Wie lassen sich Datenschutz, Forschung und wirtschaftliche Interessen in Einklang bringen?
Expert:innen diskutieren, welche Chancen die Genomforschung für Medizin und Wirtschaft eröffnet und welche Regeln nötig sind, um Missbrauch, Diskriminierung und neue Ungleichheiten zu verhindern.
Es diskutieren:
- Edelgard Bulmahn, Bundesforschungsministerin
- Dr. Friedrich von Bohlen, Vorstandsvorsitzender der LION bioscience
- Prof. Kai Simons, Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik
- Prof. Jens Reich, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin und Mitglied des Nationalen Ethikrates
Moderation:
- Andreas Sentker, Leiter Ressort Wissen, DIE ZEIT
- Eva Maria Götz, Deutschlandfunk
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