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17. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT
vom 10. Juni 2005
Deutschland kann Hightech: vom Bau komplexer Verkehrsflugzeuge bis zu großen europäischen Raumfahrtprojekten. Gleichzeitig wächst in der öffentlichen Debatte das Misstrauen gegenüber neuen Technologien, Risiken werden oft lauter verhandelt als Potenziale. Besonders sichtbar wird das am „Nanokosmos“: einer Forschung, die Materialien und Prozesse im Allerkleinsten nutzbar macht und damit große Versprechen in Medizin, Chemie, Werkstoffen, Energie verbindet. Doch wie viel Ungewissheit ist akzeptabel, wenn Folgen schwer vorherzusagen sind?
Ist die Skepsis Ausdruck einer allgemeinen Technikfeindlichkeit oder ein notwendiges Korrektiv? Wie kann Forschung im globalen Wettbewerb bestehen, wenn Vorsicht zur Grundhaltung wird? Und welche Regeln, Kontrollen und Formen der Transparenz braucht es, damit Innovation möglich bleibt, ohne Vertrauen zu verspielen?
Expert:innen diskutieren, wie sich Fortschritt gestalten lässt, wenn Faszination und Furcht so nah beieinanderliegen.
Es diskutieren:
- Horst Holsten, „Mr. Ariane“, Raumfahrtingenieur aus Bremen
- Prof. Rüdiger Iden, Senior Vice President Polymerforschung, BASF AG; Leiter des Impulskreises „Nanotechnologie“
- Prof. Reinhard Lipowsky, Direktor am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung; Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- Dr. Ulf Merbold, Astronaut
- Prof. Alfred Nordmann, Wissenschaftsphilosoph (TU Darmstadt / University of South Carolina)
Moderation:
- Andreas Sentker, Leiter Ressort Wissen, DIE ZEIT
- Ulrich Blumenthal, Redaktionsleiter „Forschung aktuell“, Deutschlandfunk
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