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15. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT
vom 16. Dezember 2004
Albert Einstein gilt als der bekannteste Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Theorien über Raum, Zeit und Materie hat er die Physik revolutioniert und zugleich wie kaum ein anderer das moderne Weltbild geprägt. Doch Einstein war mehr als Forscher: ein politisch wacher, streitbarer Intellektueller, der sich zu Frieden, Freiheit und Menschenrechten positionierte. Im Vorgriff auf das Einsteinjahr 2005 nimmt das Forum beides in den Blick: die wissenschaftliche Wirkung seiner Ideen bis heute und die Frage, was von seinen ethischen Maßstäben geblieben ist.
Wie prägt Einsteins Denken noch immer unseren Blick auf die Welt? Welche Verantwortung folgt daraus für Forschung und Gesellschaft? Und kann Einstein, in der Verbindung von Wissenschaft und Haltung, im 21. Jahrhundert noch als Vorbild dienen?
Expert:innen diskutieren, ob „Einsteins Erben“ vor allem seine Physik weitertragen oder auch den Anspruch, Wissenschaft nicht von gesellschaftlichen Werten zu trennen.
Es diskutieren:
- Dr. Jan Plefka, Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut), Golm b. Potsdam
- Prof. Dr. Jürgen Renn, Direktor, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin
- Prof. Dr. Bernard F. Schutz, Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut), Golm b. Potsdam
- Prof. Dr. Anton Zeilinger, Vorstand, Institut für Experimentalphysik, Universität Wien und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Moderation:
- Andreas Sentker, Leiter Ressort Wissen, DIE ZEIT
- Ralf Krauter, „Forschung aktuell“, Deutschlandfunk
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