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13. ZEIT FORUM WISSENSCHAFT
vom 29. Juni 2004
Es ist Halbzeit im „Jahr der Innovation 2004“. In der Krise hat die Bundesregierung das „Kapital in den Köpfen“ entdeckt und will mehr Geld in Bildung, Forschung und Entwicklung investieren. Eliteuniversitäten sollen das Fundament für die Spitzenforschung von morgen bilden. Doch wie steht es um Innovations- und Technologiefreundlichkeit in Deutschland? Fehlt es an Ideen oder nur am Mut, sie umzusetzen? Und welche Rahmenbedingungen und Anreize kann der Staat schaffen, damit aus Erfindungen auch Erfolge werden?
Welche Rolle spielen Wissenschaft und Wirtschaft bei der Umsetzung neuer Ideen? Welche Risiken lohnt es sich einzugehen und welche Bremsen sind selbst gemacht? Und was braucht es, damit aus einer „Abwarte-Kultur“ wieder ein Land wird, das Neues nicht nur erfindet, sondern auch voranbringt?
Expert:innen diskutieren, ob Deutschlands Innovationsproblem vor allem eine Frage des Geldes ist oder eine Frage von Haltung, Tempo und Verantwortung.
Es diskutieren:
- Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Brandenburg, Leiter des Instituts für Medientechnik an der TU-Ilmenau und des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie
- Ministerin Edelgard Bulmahn, Bundesministerium für Bildung und Forschung
- Prof. Dr. Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
- Walter Seemayer, National Technology Officer, Microsoft Deutschland GmbH
Moderation:
- Andreas Sentker, Leiter Ressort Wissen, DIE ZEIT
- Ralf Krauter, Redakteur „Forschung aktuell“, Deutschlandfunk
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