Zu viel Ich, zu wenig Wir? Wie Gesellschaft auseinanderdriftet
Gerade in Wahlmonaten werden Fragmentierung und Spaltung der Gesellschaft besonders deutlich. Oft begleitet von der Frage: Wie sollen wir nach dem Urnengang wieder miteinander ins Gespräch kommen?
Demokratie braucht Gemeinschaft. Sie braucht Orte, privat wie öffentlich, an denen Menschen mit ihren verschiedenen Einstellungen und Lebensformen aufeinandertreffen. Doch gerade diese gemeinschaftlichen Orte verschwinden real oder aus dem Bewusstsein – Nachbarschaften, Vereine, Kirchen, Kulturorte.
In unserer digitalisierten Gesellschaft ist es einfach geworden, sich nur noch mit Gleichgesinnten zu umgeben, sei es im Netz oder im Alltag. In der eigenen Blase wird bequem bestätigt, was man sowieso schon zu wissen glaubte, und jede Abweichung davon wird ohne echte Auseinandersetzung als falsch abgetan.
Inmitten der aufgeheizten Stimmung fragen wir uns: Woher kommt dieses kommunikative Versagen? Verlieren wir unseren Gemeinschaftssinn? Denn nichts bringt Menschen mehr dazu, respektvoll miteinander umzugehen und einander zuzuhören, als geteilte Erfahrungen. Deshalb wollen wir miteinander diskutieren, was unsere Gesellschaft spaltet. Erleben wir zu viel Ich und zu wenig Wir?
Auf der Bühne mit dabei sind:
- Annekathrin Kohout, Kulturwissenschaftlerin und freie Autorin (“Hyperreaktiv. Wie in Sozialen Medien um Deutungsmacht gekämpft wird”)
- Céline Teney, Professorin für Makrosoziologie an der Freien Universität Berlin
Moderiert von Sibylle Anderl (DIE ZEIT) und Kathrin Kühn (Deutschlandfunk).
Eine Veranstaltung von ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und DIE ZEIT, in Kooperation mit Deutschlandfunk, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.
Zu viel Ich, zu wenig Wir? Wie Gesellschaft auseinanderdriftet
Gerade in Wahlmonaten werden Fragmentierung und Spaltung der Gesellschaft besonders deutlich. Oft begleitet von der Frage: Wie sollen wir nach dem Urnengang wieder miteinander ins Gespräch kommen?
Demokratie braucht Gemeinschaft. Sie braucht Orte, privat wie öffentlich, an denen Menschen mit ihren verschiedenen Einstellungen und Lebensformen aufeinandertreffen. Doch gerade diese gemeinschaftlichen Orte verschwinden real oder aus dem Bewusstsein – Nachbarschaften, Vereine, Kirchen, Kulturorte.
In unserer digitalisierten Gesellschaft ist es einfach geworden, sich nur noch mit Gleichgesinnten zu umgeben, sei es im Netz oder im Alltag. In der eigenen Blase wird bequem bestätigt, was man sowieso schon zu wissen glaubte, und jede Abweichung davon wird ohne echte Auseinandersetzung als falsch abgetan.
Inmitten der aufgeheizten Stimmung fragen wir uns: Woher kommt dieses kommunikative Versagen? Verlieren wir unseren Gemeinschaftssinn? Denn nichts bringt Menschen mehr dazu, respektvoll miteinander umzugehen und einander zuzuhören, als geteilte Erfahrungen. Deshalb wollen wir miteinander diskutieren, was unsere Gesellschaft spaltet. Erleben wir zu viel Ich und zu wenig Wir?
Auf der Bühne mit dabei sind:
- Annekathrin Kohout, Kulturwissenschaftlerin und freie Autorin (“Hyperreaktiv. Wie in Sozialen Medien um Deutungsmacht gekämpft wird”)
- Céline Teney, Professorin für Makrosoziologie an der Freien Universität Berlin
Moderiert von Sibylle Anderl (DIE ZEIT) und Kathrin Kühn (Deutschlandfunk).
Eine Veranstaltung von ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und DIE ZEIT, in Kooperation mit Deutschlandfunk, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.
Dossier 102
Zu viel Ich, zu wenig Wir?
Um euch einen noch größeren Einblick und verschiedene Perspektiven zu den Themen des ZEIT Forum Wissenschaft zu geben, stellen wir euch hier im Dossier zusätzlich Beiträge zusammen.
Begegnungsorte in Deutschland: Einer für alle
Wir müssen mehr miteinander reden, heißt es. Aber wo? Eine Spurensuche vom Volkshochschulkurs bis zur Eckkneipe.
Wer wählt wirklich die AfD?: „Nur knapp 20 Prozent sind radikal-rechte Autoritäre“
Eine Berliner Soziologin hat die Wählerschaft der AfD vermessen. Ihre Studie zeigt, was sie antreibt – und warum das Bild vom wütenden Protestwähler zu einfach ist.
Krise der Demokratie: Warum unsere Gesellschaft Vertrauen braucht
Misstrauen spielt eine große Rolle dafür, dass Rechtspopulismus und Verschwörungsdenken zunehmen und die Demokratie an Stärke verliert, warnt der Soziologe Aladin El-Mafaalani. Über mögliche Gründe und Lösungen spricht er im Hörsaal Live-Podcast.
Kneipen für Deutschland
10.000 Kneipen wären eine Investition gegen Extremismus. Obwohl dort oft niedriges Niveau und hoher Alkoholspiegel herrschen? Nein, gerade deshalb!

























